| Heilpraktiker Dieter Stockburger - Teerezepturen |
Reizblase
Den Begriff
Reizblase
verwendet
man für einen Zustand, der eine Blasenentzündung
vortäuscht, ohne daß eine echte, durch Bakterien verursachte
Entzündung nachweisbar ist. Die Erkrankung tritt bei Frauen auf. Die
Krankheitszeichen ähneln denen der Blasenentzündung: vermehrter
Harndrang, Schmerzen
bei
Beendigung des Wasserlassens, nachts jedoch weder Schmerzen noch
Harndrang, Ursächlich nimmt
man eine Unterfunktion der Eierstöcke an, die zu einer krankhaft erhöhten
Dauerspannung der Entleerungsmuskulatur der Blase und damit zu einem
gesteigerten Harndrang führt. Für die Diagnose wichtig sind die bei völlig
normalem Urinbefund starken Schmerzen, die nachts verschwinden. Bei der Behandlung ist die ursächliche Unterfunktion der Eierstöcke zu
berücksichtigen, die meist durch folgende Heilpflanzen zu verbessern ist:
Alant, Aloe
, Andorn
, Angelika
, Arnika
, Bibernelle
, Gänseblümchen, Johanniskraut
, Kamille
, Kreuzkraut, Melisse
, Nelkenwurz, Rainfarn, Raute
, Ringelblume
, Rosmarin
, Safran, Schafgarbe
, Süßholz
, Wacholder, Veilchen
und
Wermut
. Die Eierstöcke
können mit folgendem Tee angeregt werden: Andornkraut
20,0 Melissenblätter
30,0 Rautenblätter
20,0 Rosmarinblätter
30,0 1 Eßlöffel
dieser Mischung überbrüht man mit einer Tasse kochendem Wasser. Man läßt
den Tee 10 Minuten ziehen, seiht dann ab und trinkt morgens und abends je
1 Tasse warm.
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