Heilpraktiker Dieter Stockburger - Teerezepturen
Gelenkentzündung
Arthritis , Rheuma ,pcP
 
Dem vielverzweigten Ursachenkomplex entsprechend sind bei rheumatischen Erkrankungen die verschiedensten Teemischungen einzusetzen. Je mehr es gelingt, die Grundursachen aufzuspüren und hier die nötigen Heilpflanzen zu verwenden,um so befriedigender wird der Heilerfolg sein. Die folgenden Teerezepte, die im Einzelfall den jeweiligen Ursachen der Beschwerden angepaßt werden müssen, können nur Beispiele sein. Als speziell antirheumatisch gelten die salizylsäurehaltigen  Drogen Primel  (Schlüsselblume ), Ringelblume , Spierstaude , Veilchen  und Weide . Es kommen aber auch stoffwechsel-, kreislauf-, darm- oder nierenwirksame Drogen in Frage.
 
Eine Teemischung mit salizylhaltigen Drogen ist:
 
Schlüsselblumenwurzel              20,0
Ringelblume                              20,0
Spierstaudenblüten                     30,0
Veilchenkraut                            30,0
 
1 Eßlöffel dieser Mischung setzt man mit 1 Tasse Wasser kalt an, läßt sie 8 Stunden stehen, kocht das Ganze kurz auf und seiht dann ab. Von dem Tee trinkt man jeweils 1/3 Tasse nach dem Essen.
 
Um die Nieren zusätzlich anzuregen, bereitet man folgenden Tee:
 
Veilchenwurzel              25,0
Birkenblätter                 25,0
Hauhechel                     25,0
Queckwurzel                  25,0
 
Von einer Abkochung (einem Eßlöffel dieser Mischung mit 1 Tasse Wasser) trinkt man täglich 1 - 2 Tassen.
 
Spierstaudenblüten  sind als Einzeldroge antirheumatisch besonders wirksam, wenn dem fertigen Tee pro Tasse 1 Gramm Vitamin C zugesetzt wird. Vitamin C erhält man in der Apotheke als Pulver (Ascorbinsäure) oder als Tabletten.
 
Gicht
Für Gicht  und Rheuma  gibt es verschiedene Teerezepturen.
 
Faulbaumrinde               10,0
Wacholderbeeren          10.0
Süßholz                         10,0
Holunderblüten              10,0
Sennesblätter                 5,0
Hauhechel                     5,0
 
Von der Drogenmischung bereitet man einen Aufguß, läßt den Tee 10 Minuten ziehen und trinkt 3 x täglich 1 Tasse warm. Ein anderer gut wirkender Tee ist Löwenzahntee.
 
1 - 2 Löffel der Droge (Löwenzahnblätter und Wurzel, getrocknet) werden mit ¼ Liter kaltem Wasser übergossen, bis zum Sieden erhitzt und 1 Minute lang gekocht. Nach 10 Minuten wird abgeseiht. Von dem Tee werden täglich 2 Tassen getrunken. Statt des Tees kann man auch täglich einen Teelöffel Löwenzahnsaft einnehmen.

 

Wichtig!!  Lesen sie immer auch meine Hinweise für den Gebrauch von medizinischen Tees hier      Impressum